Digitalisierter Baucontainer: Komplettpaket für den Einstieg ins Internet der Dinge

Für den ersten Schritt ins Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) brauchen Unternehmen nur das Startpaket der Telekom. Es enthält Sensoren, Software und Hardware und bringt sie per Mobilfunk in die Cloud.. Auf der Hannover Messe zeigt die Telekom am Beispiel eines „Digitalisierten Baucontainers“ wie ein solches Komplettpaket vor Diebstahl schützt. Der Container ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, mit denen er sich über ein Internetportal aus der Ferne überwachen lässt. Dazu erfassen Kamera- und Kontaktsensoren die Bewegungen rund um und im Container. So lassen sich beispielsweise Diebstähle von Maschinen, Geräten und Fahrzeugen auf Baustellen verhindern.

Das IoT-Einsteigerpaket besteht aus einer kleinen Box mit eingebautem Mobilfunkmodem und SIM-Karte sowie Software zur lokalen Daten-verarbeitung, dem passenden Datentarif, verschiedenen Sensoren und dem Zugang zur IoT-Plattform im zentralen Rechenzentrum. Die Box sammelt alle Sensordaten, wertet sie aus und sendet sie über das Mobilfunknetz der Telekom in die Cloud. Dort werden sie in einem sicheren Rechenzentrum gespeichert, aufbereitet und visualisiert. Über ein Onlineportal haben Nutzer des Pakets von jedem Rechner, Smartphone oder Tablet-PC Zugriff auf die Daten.

Die Kontaktsensoren registrieren sofort, ob jemand versucht, mit Gewalt Türen und Fenster zu öffnen. Auch die Temperatur im Container lässt sich mit Sensoren erfassen und kontrollieren. Das IoT-Paket überwacht auch Baustellenfahrzeuge, indem es GPS-Positionsdaten erfasst und in die Cloud sendet. Bewegt jemand einen Bagger außerhalb der Arbeitszeiten oder verlässt das Fahrzeug den Baustellenbereich, sendet das eingebaute Hardware-Modul einen Alarm. Am Bildschirm sehen die Nutzer auch, ob sich nachts Unbefugte auf der Baustelle aufhalten oder wo sich der vermisste Radlader gerade befindet.

Das Mobilfunkmodem mit integrierter Sensorauswertung stammt von Cisco, die Cloud-Lösung basiert auf Cisco Intercloud. Durch das Speichern und Verarbeiten der Daten im Hochsicherheitsrechenzentrum in Biere bei Magdeburg gelten die strengen Regeln des europäischen Datenschutzes – für viele Kunden ein absolutes Muss in Sachen Cloud.




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